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Post-Stroke Fatigue

Post-Stroke Fatigue (PSF) ist eine häufige, oft monatelang anhaltende, lähmende Müdigkeit und Erschöpfung nach einem Schlaganfall, die nicht durch Schlaf verschwindet. Sie tritt bei über 30% der Betroffenen auf und beeinträchtigt den Alltag durch extremen Energiemangel sowie erhöhte Stresssensibilität. Die Behandlung umfasst Pacing (Energiesparen), Reha-Anpassungen und ärztliche Abklärung. Wichtige Informationen zu Post-Stroke Fatigue (PSF) Definition: PSF, ist … Weiterlesen

Post-Stroke-Delir

Das Post-Stroke-Delir (PSD) ist eine häufige, akute Funktionsstörung des Gehirns nach einem Schlaganfall, gekennzeichnet durch Verwirrtheit, Aufmerksamkeits- und Bewusstseinsstörungen. Etwa 15–25 % der Patienten sind betroffen, meist in den ersten Tagen. Es erhöht Mortalität und Pflegebedarf. Vorrangig sind nicht-medikamentöse Maßnahmen, wie Orientierungshilfen und frühe Mobilisierung.  Symptome: Plötzlicher Beginn, schwankender Verlauf, Desorientierung, Wahrnehmungsstörungen, Unruhe (hyperaktiv) oder Teilnahmslosigkeit (hypoaktiv). Risikofaktoren: Höheres Alter … Weiterlesen

Post-Stroke-Depression

Eine Post-Stroke-Depression (PSD) ist eine Depression, die nach einem Schlaganfall auftritt und etwa ein Drittel aller Schlaganfall-Patienten betreffen kann. Sie kann sowohl reaktiv (als Reaktion auf den Verlust von Fähigkeiten) als auch organisch bedingt sein, da der Schlaganfall direkt das Gehirn und die Persönlichkeit beeinflusst. Symptome wie Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit und Rückzug können auftreten und die Rehabilitation erschweren. Was … Weiterlesen

präfrontale Cortex

Der präfrontale Cortex (PFC) ist der vordere Teil des Frontallappens im Gehirn und für höhere kognitive Funktionen wie Planung, Entscheidungsfindung, Arbeitsgedächtnis und die Steuerung des eigenen Verhaltens verantwortlich. Er ist entscheidend für exekutive Funktionen, die Fähigkeit zur Handlungsplanung, Konzentration und die soziale sowie emotionale Regulation. Da er erst spät reift, sind die meisten dieser Fähigkeiten bis ins … Weiterlesen

Prismenbrille

Eine Prismenbrille ist eine spezielle Sehhilfe, deren Gläser das Licht umlenken und so das gesehene Bild verschieben. Sie wird eingesetzt, um Winkelfehlsichtigkeiten (latentes Schielen) oder Doppelbilder auszugleichen, indem sie die Augenmuskeln entlastet und ein gemeinsames, entspanntes Schielen ermöglicht

Probiotika

Probiotika sind lebende Mikroorganismen, meist Bakterien oder Hefen, die in ausreichender Menge aufgenommen einen gesundheitlichen Nutzen für den Körper haben können. Sie kommen natürlich in fermentierten Lebensmitteln wie Joghurt, Kefir und Sauerkraut vor und sind auch als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Probiotika sollen die Darmflora unterstützen und können bei Verdauungsproblemen wie Durchfall oder Blähungen helfen.  Wie Probiotika funktionieren Unterstützung … Weiterlesen

Pronation

Pronation ist die Drehbewegung des Unterarms (“Einwärtsdrehung”), durch welche die Daumenseite nach medial und der Handrücken nach vorne gedreht wird. An der Pronationsbewegung sind folgende Unterarmmuskeln beteiligt: Musculus pronator quadratus.

Prosopagnosie

Unter Prosopagnosie (Gesichtsblindheit) versteht man die neurologische Unfähigkeit, Gesichter bewusst wahrzunehmen, zu unterscheiden und wiederzuerkennen. Die Betroffenen können Gesichter zwar sehen, aber nicht identifizieren. Sie nutzen stattdessen andere Merkmale wie die Stimme, den Gang oder die Kleidung, um Personen zu identifizieren. Die Ausprägung und Handhabung dieser kognitiven Wahrnehmungsstörung lässt sich in folgenden zentralen Aspekten zusammenfassen: … Weiterlesen

Protein

Proteine sind komplexe Makromoleküle, die aus Ketten von Aminosäuren bestehen und lebenswichtige Funktionen im Körper erfüllen. Sie sind entscheidend für den Aufbau und die Reparatur von Zellen und Geweben wie Muskeln, Haut und Organen. Darüber hinaus wirken Proteine als Enzyme zur Regulierung von Stoffwechselprozessen und haben weitere Aufgaben wie den Transport von Substanzen, die Muskelkontraktion oder die … Weiterlesen

PTSD

Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS/PTSD) ist eine psychische Erkrankung, die als Reaktion auf extrem belastende Ereignisse (z.B. Gewalt, Unfälle) auftritt. Typische Symptome sind Flashbacks, Alpträume, Vermeidungsverhalten und Übererregung. Die Diagnose erfolgt durch Fachärzte; eine Psychotherapie ist meist der Kern der Behandlung.

Pyramidenbahnzeichen

Pyramidenbahnzeichen sind pathologische Reflexe und neurologische Phänomene, die auf eine Schädigung des 1. Motoneurons (der Pyramidenbahn im Gehirn oder Rückenmark) hinweisen. Bei Erwachsenen sind sie krankhaft, bei Säuglingen jedoch aufgrund der noch nicht ausgereiften Nervenbahnen physiologisch. Das wichtigste Zeichen ist der Babinski-Reflex. Die wichtigsten Pyramidenbahnzeichen: Babinski-Reflex: Der Goldstandard. Bei Bestreichen der Fußsohlenaußenseite kommt es zu einer Dorsalextension … Weiterlesen

Pyridoxin

Pyridoxin ist ein wasserlösliches Vitamin aus dem B-Komplex, das als Sammelbegriff für drei ähnliche Verbindungen (Pyridoxin, Pyridoxal, Pyridoxamin) bekannt ist, die im Körper zu aktivem Pyridoxalphosphat (PLP) umgewandelt werden. Es spielt eine entscheidende Rolle als Coenzym im Aminosäure-, Fett- und Kohlenhydratstoffwechsel, ist essenziell für die Nervenfunktion, das Immunsystem und die Blutbildung.

Realitätsorientierung

Das Realitäts-Orientierungs-Training (ROT) ist ein nicht-medikamentöses Therapie- und Betreuungsverfahren für Menschen mit einer Hirnerkrankung oder Verwirrtheit. Es zielt darauf ab, die räumliche, zeitliche, situative und personenbezogene Orientierung zu verbessern, um vorhandene Ressourcen zu erhalten und den Alltag der Betroffenen zu erleichtern.

Reflux

Reflux ist der krankhafte oder störende Rückfluss von saurem oder neutralem Mageninhalt in die Speiseröhre.

Rehasport

Rehasport, oder Rehabilitationssport, ist ein ärztlich verordnetes Gruppentraining zur Stärkung von Kraft, Ausdauer, Koordination und Beweglichkeit. Er dient als ergänzende Leistung zur medizinischen Rehabilitation, um Menschen mit chronischen Krankheiten oder Behinderungen dabei zu helfen, wieder ins Alltags- und Berufsleben integriert zu werden und die Selbsthilfe zu stärken. Die Kosten werden in der Regel von den gesetzlichen Kostenträgern … Weiterlesen

REM-Schlaf

Der REM-Schlaf (Rapid Eye Movement) ist die traumintensive Phase des Schlafzyklus, gekennzeichnet durch schnelle Augenbewegungen, hohe Gehirnaktivität, gesteigerten Puls und eine fast vollständige Entspannung der Muskeln (Atonie). Er tritt meist im letzten Drittel der Nacht auf, dauert etwa 90-120 Minuten und ist essenziell für die emotionale Verarbeitung, Gedächtnisbildung und Kreativität Wichtige Fakten zum REM-Schlaf: Traumschlaf: In dieser Phase … Weiterlesen

Repetitive Transkranielle Magnetstimulation (rTMS)

Die repetitive transkranielle Magnetstimulation ist ein vielversprechendes Verfahren zur Verbesserung der  Rehabilitation bei Neglect. Sie bietet eine sichere und effektive Möglichkeit, die Wahrnehmung und Aufmerksamkeit zu fördern und damit die Lebensqualität der Patientinnen und Patienten zu verbessern. Positive Effekte nach Behandlungsablauf Verbessert die Aufmerksamkeit und Wahrnehmung der  betroffenen Seite Fördert die Fähigkeit des Gehirns, sich … Weiterlesen

Restaphasie

Eine Restaphasie ist eine sehr leichte, chronische Form einer erworbenen Sprachstörung, die als Endstadium der Rehabilitation nach einer Aphasie verbleibt. Die sprachlichen Defizite sind minimal, treten oft nur in anspruchsvollen Situationen auf und sind mit Standardtests kaum nachweisbar. Typisch sind Wortfindungsstörungen, leichte grammatikalische Fehler, erhöhter Zeitaufwand und Wortabrufstörungen. Hauptmerkmale und Symptome Wortfindungsstörungen: Das Suchen nach Wörtern ist … Weiterlesen

Restitution

Die Restitution nach einem Schlaganfall bezeichnet die Wiederherstellung gestörter Funktionen durch neuronale Reorganisation (Neuroplastizität), oft unterstützt durch intensive Frührehabilitation. Das Hauptziel ist die maximale Selbstständigkeit im Alltag. Entscheidende Fortschritte geschehen meist in den ersten drei bis sechs Monaten. Therapieformen: Physiotherapie (Bewegung, Kraft), Ergotherapie (Alltagsaktivitäten), Logopädie (Sprache, Schlucken) und Neuropsychologie. Methoden: Einsatz von Spiegeltraining, Brain-Machine-Interfaces oder Robotik zur Förderung … Weiterlesen

Restless-Legs-Syndrom

Das Restless-Legs-Syndrom (RLS), auch Syndrom der ruhelosen Beine genannt, ist eine neurologische Erkrankung, die durch einen starken Bewegungsdrang und unangenehme Missempfindungen in den Beinen gekennzeichnet ist. Die Beschwerden treten vor allem in Ruhephasen auf, typischerweise am Abend und in der Nacht, und bessern sich durch Bewegung. Behandlungsmöglichkeiten reichen von nicht-medikamentösen Maßnahmen wie Bewegung und Entspannung bis hin zu … Weiterlesen